Sechuanpfeffer (Zanthoxylum simulans)
Der Szechuan-Pfeffer, auch Bergpfeffer genannt, ist ein anspruchsloser, sehr stachliger Strauch mit unscheinbaren, kleinen, duftenden Blüten der essbare Kapselfrüchte bildet. Er wächst sehr schnell bis zu einer Wuchshöhe von ca. 4,00 Meter. Er wurzelt flach. Das Laub ist mittelgrün . Zanthoxylum simulans ist gut winterhart – verträgt Temperaturen bis -23 °C.
Die Blüte ist von Mai bis Juni. Die gelben Blüten duften. Die Blüten von Zanthoxylum simulans reifen zu kleinen, kugeligen, an Beeren erinnernden Kapselfrüchten heran. Sie sind erst grün, dann knallrot gefärbt und bilden einen exotischen Blickfang im Garten. Ab September verbeitet der Sechuanpfeffer einen intensiv zitronigen Duft im Garten.
Der Sezechuanpfeffer ist zum Verzehr geeignet - die Blätter und die Fruchthüllen sind geniessbar, jedoch nicht die Samen.
Die in den Gehölzteilen von Zanthoxylum enthaltene Amide lassen beim Verzehr Mund und Lippen prickeln, das Aroma wird als leicht scharf und zitronig beschrieben. Als Gewürz verwendet man vor allem die getrockneten, von den Samen befreiten Fruchtschalen. Diese werden nach der Ernte igetrocknet und anschließend gemahlen. Wie "normale" Pfefferkörner zerkleinert man den Szechuanpfeffer auch unmittelbar vor dem Einsatz als Würzmittel – dann aber eher grob.